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Nachbericht_5. Tagebuch Slam_poolbar_04.08.19

„Ich habe ihm gestern einen runtergeholt. Ich habe es einfach mal probiert, wie bei einer Matheschularbeit. Am Ende gab es die volle Punktezahl für mich. Ich war auch ehrfürchtig und ein bissi stolz.“ 

Liebes Tagebuch,

Und wieder mal sitze ich im Zug, so schnell kann das gehen. Ich hatte sehr feine Tage in Vorarlberg, wie immer. 

Zu gestern Abend: 5. Tagebuch Slam in der poolbar, großartig, Sex sells, sage ich da nur. Ja, ich habe geschwitzt, nicht nur weil es heiß auf der Bühne war, sondern weil noch heißere Einträge vorgelesen wurden. Bist du deppat!

Aber lass mich von Anfang an erzählen. Für den poolbar Tagebuch Slam unterbreche ich gerne meine Sommerpause. Das Team ist total nett, so eine tolle Rundumbetreuung habe ich selten. Der Backstage Bereich ist genial! Mit Hängematten, da fällt es einem richtig schwer auf die Bühne zu gehen … Aber man wird mit so guter Laune und viel Applaus belohnt, ich freu mich schon jetzt auf nächstes Jahr!

5 Teilnehmer*innen waren am Start, 3 Vorarlbergerinnen, 1 Tirolerin und ein Oberösterreicher. Jahrgang 1970, 1987, 1992, 1993, 1999. 1. Eintrag war mit 7, 8, 9, 10 und 14 Jahren. 2 schreiben nur noch Tagebuch, das gehört geändert. Danke an die Held*innen: David, Tamara, Mona, Yvi und Laura. An trash_design für die Tagebücher, an den Holzbaum Verlag für den Büchergutschein und der poolbar für die 1000 Schilling und überhaupt alles. Gratulation an die Siegerin des Abends: Tamara.

Was wir zu hören bekommen haben? Sehr nette, kindliche Geschichten, von der Landschulwoche und wie peinlich Mamas sein können, wenn sie ihren Kindern die optische Sonnenbrille nachbringen und dann auch noch länger bleiben. Ein Eintrag war direkt an die Mama gerichtet, falls sie das Tagebuch liest, dass sie das schlechte Gewissen nicht mehr loslässt. Von Parties geil hoch 10. Au-pair Aufenthalt in Amerika 1989 und Dirty Dancing Abend mit 5 und 7 Jährigen, die da plötzlich was in ihrer Hose entdeckten. Schüleraustausch in Australien, das Beten für die Regel und das Verständnis für die Jungfrau Maria. Läuse, Zahnarzt und die Jungs, die einem den Kopf verdrehen und das schon mit 12 Jahren. Arschlöcher der 3A. Pimmelnamen (Philipp = Hannelore), Selbstbefriedigung mit Gips und in Amerika ist fast alles möglich.


Du willst Zitate? Hier bekommst du den „Stoff“:

„Nur weil ich 4 1/2 Dioptrien habe, heißt das nicht dass ich blind bin. Werd endlich erwachsen Mama!“

„Die ist so schiach. Damit meine ich die Sonnenbrille und nicht die Mama.“

„Hallo Mama, ich weiß, dass du das liest. Mach einfach das Scheiß Buch zu!“

„Mamas sind einfach so peinlich. Ich kann es gar nicht erwarten, bis ich Eine bin.“ 

„Meine To-Do-Liste für morgen: 1. Aufwachen.“

„Liebes Tagebuch, heute verwöhne ich dich mal mit Tinte.“

„Das Erste was ich in Amerika gelernt habe, das Lügen. Wie ich den Einwanderungspolizisten belogen habe, ist nicht normal.“

„Ich liege in meinem Zimmer und heule was rausgeht.“

„Er hat die Frau geheiratet, die er hasste, später hasste sie ihn. Seine zweite Frau hat ihn den Finger abgehackt und nun sei er Alkoholiker.“

„Touch it! Da heißt es cool bleiben, auch wenn die Beiden erst 7 und 5 Jahre sind.“

„Jetzt bin ich endlich 20 Jahre und fühle mich ganz schön alt.“

„Ach, Amerika. Gleich in der Nähe könnte ich einen Revolver um 20$ kaufen.“

„Ich kann es kaum glauben, ich bin in A U S T R A L I E N.“

„Mit den Buben habe ich bis jetzt noch nichts geredet.“

„Jetzt bin ich um den Mythos um die heilige Jungfrau aufgeklärt.“

„Zur Feier des Tages schreibe ich in rot, ich habe mich noch nie so gefreut, als ich meine Tage gekriegt habe.“

„Heute haben wir 20 Läuse, 4 cm lang von meinem Kopf geholt.“

„Ich war beim Zahnarzt, er hat gebohrt und hat das Loch größer gemacht.“

„Hallo Ich, mittlerweile bin ich schon 12 Jahre jung und ich bin verliebt in Moritz und David, Noah habe ich aufgegeben.“

„Heute ist Ostern und ich habe keinen guten Tag.“

„Wir fahren Skilager mit den Arschlöchern der 3A.“

„Na toll, unser Zimmer ist neben den Arschlöchern der 3A.“

„Es ist ein bist was komisches passiert. Der Michi grapscht mir immer so heimlich über den Arsch.“ 

„Habe gestern das erste Mal Red Bull getrunken. Ich war richtig high von dem Zeugs.“

„Er hat gesagt, wenn man ES mit der falschen Hand macht, ist es intensiver. Er weiß nur nicht, dass ich ES immer mit der rechten Hand mache.“

„Liebes Tagebuch, ich versuche mich immer daran zu erinnern, dass es Andere da draußen schwerer haben, als ich.“

„Habe mich 2x selbst befriedigt, trotz Gips. Normal mache ich das immer nur 1x. Am Abend habe ich es ein 3x probiert. Aber Mama hat an der Tür geklopft und gemeint, ich soll bitte kommen Geschirrspüler ausräumen.“

„Eltern sind das Unkraut.“

„Ich werde jetzt Schluß machen mit dir. Ich habe jetzt nämlich einen richtigen Freund samt Penis.“

„So viele Kröten musste ich küssen, nun kenne ich den Unterschied zu einem Frosch.“

„Kinderweisheit: If I would be perfect, I wouldn’t need a babysitter.“

„Unsere Jugendherberge hat einen netten Nachbarn, ein Pornokino.“

„In Amerika ist fast alles möglich und man soll niemals nie sagen.“

„Ein Indianer hat mich angeredet und wir einigten uns, dass Amerika eh ein schönes Land ist.“

„Wie gesagt, was für ein Tag. Ich bin wieder zurück. Aber es tut gut, wieder zu Hause zu sein.“

Ja, du hast was versäumt, definitiv! 

Im Herbst erzähle ich dir wieder mehr, da habe ich wieder viele Tagebuch Slams in ganz Österreich.

Bis dahin, feinen Sommer noch.

Deine *diana*

Nachbericht_27. Reisetagebuch Slam_Innsbruck_16.06.19

„Wir waren schon Essen, aber es war zu wenig. Habe mir im Geschäft neben dem Hotel 2 Croissants gekauft, Badehosenfigur adé.“

Liebes Tagebuch,

buuh, mit dem Nachtzug von Innsbruck nach Wien zu fahren, was soll ich sagen, ich bin k.o., denn wirklich geschlafen, habe ich nicht. Aber da muss ich jetzt durch. Es hat sich dafür gelohnt, weil ich hatte wieder mal einen tollen Abend im Treibhaus. 27. Tagebuch Slam, dieses Mal ein Special: Reisetagebuch Slam. Die Teilnehmer*innen (Elisabeth, Ursula, Theresa, David, Jahrgang: 1963-1995) haben uns mitgenommen auf ihre Reisen nach: Australien, Kärnten, Kroatien, Oberösterreich, England, Tirol, Bulgarien und Indien.

Es war heiß im Saal, auf der Bühne und vor allem beim Voting, denn es ging dieses Mal nicht um 1000 Schilling Taschengeld Erhöhung, sondern um ein Interrail Ticket (im Wert von 3000-7000 Schilling, danke Interrail), aber Hallo!

Der Sieger - David - freut sich darüber und plant schon seine Tour durch Europa, bin gespannt, wohin es ihn treibt und freu mich schon auf seinen Reisebericht. Gratulation und viel Spaß wünsche ich ihm natürlich auch, bin echt ein wenig neidisch … Wobei Nächte im Zug, dafür bin ich doch nicht mehr so geschaffen …


Welche 3 Dinge, die Teilnehmer*innen auf eine einsame Insel mitnehmen würden?

3x Hängematte - praktisch

Jeweils 1 Person nimmt mit: Bluetooth Musicbox, Fließdecke, Harry Potter Bücher, Reisetagebuch, e-Reader, Sonnencreme LF 50, Geige, Hörbücher, Bastelzeugs;

Was sie in ihre Reisetagebücher geschrieben haben?

„Tag 2 in Australien und ich habe noch immer keine Kängurus gesehen, was soll das?“

„Ich kann keine Kängurus mehr sehen, sobald es dunkel wird, stehen sie auf der Straße. Und der Opa versucht sie dauernd zu fotografieren.“

„Das Buch (Fifty Shades of Grey) ist schon etwas lächerlich, da habe ich mit der Oma schon ärgeres gemacht. Ich werde meinen Großeltern nicht mehr normal in die Augen schauen können.“

„Ich will nach 5 Wochen noch immer nicht heim.“

„Es gab ein Buffet, es war herrlich. Es war ein sehr schöner Tag.“

„Sonntag, das letzte Frühstück im Urlaub war wieder mal vorzüglich. Es war ein schöner Urlaub.“

„Kaum zu glauben, dass wir Papa ins Ausland bekommen haben.“

„1. Tag am Meer war einfach toll.“

„Am Abend gingen wir nicht Essen.“

„Später musste ich meine Brust vor einigen Unbekannten veröffentlichen!“

„Wer das Meer mal gesehen hat, will es nicht so schnell wieder vermissen.“

„Er sieht so toll aus und hat noch dazu beim Lachen ganz tolle Zähne.“

„Er hatte einen Liebestöter an. Und in so einem Eierbecher, traute er sich Strip Poker zu spielen.“

„Davor sind wir alle in Tracht Zähne putzen gegangen und zwar nicht mit Schnaps, sondern so mit Bürste und Cremé, ganz klassisch.“

„Am Beginn der 2. Woche sah ich IHN zum ersten Mal. Er war aus dem Libanon und sein Vater ein Ölscheich.“

„Der konnte vielleicht küssen. Das war echt atemberaubend. Eva war oft dabei, es war herrlich.“

„Unsere Lippen hätte man auswinden und weghauen können.“

„Uuuuih, war der stürmisch, hatte ja echtes arabisches Blut in sich.“

„Er war so zärtlich und es tat gar nicht weh, ich habe nur leicht geblutet. Es wird für mich unvergesslich sein.“

„Und wie in jedem Urlaub schmeckte das Essen genial.“

„Wir kehrten in einer Hütte ein, die häufig von Hansi Hinterseer besucht wird.“

„Hoffentlich gibt es bald was zu Essen. Ich hätte gerne so eine Figur wie Elli, naja, ich habe keine Arbeit reingesteckt, sie schon.“

„Elli hat noch Sportprogramm gemacht und ich meditiere.“

„Ich faste Schokolade, dafür saufe ich jeden Tag.“

„Im Flieger aus dem Fenster zu schauen, bringt es nicht, ist alles nur weiß.“

„Hoffentlich kommen wir in keinen Terroranschlag. Gestern waren die Bomben defekt. Pech gehabt, wenn man nicht mal Bomben bauen kann.“

„Sie waren so nett und haben uns gar nicht wie Ausländer behandelt.“

„Mittwoch Nacht waren 16 von 21 Kindern in den falschen Betten.“

„Die Kathi hört nur gratis und Entschädigung und schreit ihm JA entgegen. Und ich schreie mit.“

„Sitzen nun im Flieger mit 200 Euro in der Tasche und einem Grinser im Gesicht.“

„Wir wollen dasselbe, wie die am Nachbartisch, weil die haben happy dreingeschaut. Vermuten, dass es Zunge war. Haben nun erfahren, dass es in Milch gekochter Kuhmagen war! Womit haben wir das verdient? Ich wünsche mir griechischen Salat.“

„Wodka erkenne ich sogar in kyrillisch, den kann ich in jeder Sprache.“

„Irgendwie finde ich mich immer wieder in Seidenverkaufsräumen wieder oder bei Wahrsagern.“

„Nach all den internationalen Erfahrungen soll es ein Österreicher sein? Ich weigere mich. Er kann ja nicht alles wissen.“

„Am Ganges: Die Sterne verblasen, die Leichen lodern wie immer.“

Zusammenfassend: Eine toller Abend, es ging viel ums Essen ;-)) und ich bin jetzt auch hungrig …

Ich wünsche allen den Sommer ihres Lebens.

Kuss & bis bald.

*diana*

Nachbericht_2. Tagebuch Slam_MQ SommerÖffnung_13.06.19


„Ich mag Katzen und keine Buben.“

Liebes Tagebuch,

bei über 30 Grad in der Sonne einen Tagebuch Slam, wie soll das gehen? Tja, wir haben es gestern gezeigt, bei der MQ SommerÖffnung. Gemeinsam wurde geschwitzt, weil heiß und noch heißere Einträge, ich sage es dir …

Nur 1 Jahr Altersunterschied, Jahrgang 1992-1993, 2 sind in Oberösterreich, 1 in Tirol und 1 in Wien aufgewachsen. 3 schreiben noch Tagebuch, 1. Tagebuch Eintrag war mit 8, 9 und mit 10 (2x) Jahren. 1. Tagebuch haben sie bekommen von: Omi, Mama, Klassenkollegin bzw. 1 hat es sich selbst gekauft.

Danke an das MQ für die Einladung und meine Held*innen: Sophie, Judith, David und Tamara (Gratulation auch zum Sieg).

Ich habe nur wenig mitgeschrieben, weil ich habe mich auf das Lachen, Schwitzen und Wasser trinken konzentriert ;-))

„Hält sich eigentlich hier irgendwer an die gottverdammten Regeln?“

„Hätte gerne Lauras Gesicht eingegipst."
„Also müsste es für jeden Topf mehrere Deckel geben. Ach, ich weiß gar nicht, was ich glauben soll. Die Sache mit den Töpfen und Deckeln hat mich die ganze Nacht wach gehalten.“

„Das ist der Ausspruch einer Hure!“

„Meine Mutter Marianne ist lieb, aber manchmal kommt sie mir verdächtig vor.“

„Da ist sie wieder mal über meine Grenzen gegangen und ich habe ihr 2 Wochen Zimmerverbot gegeben.“

„Wer am Spiegel schmusen übt, sollte ihn danach auch putzen.“

„Mir rutschte das Herz in die Bikinihose.“

Jetzt ist aber wirklich Sommerpause mit dem Tagebuch Slam in Wien, am 4.8.19 bin ich im Ländle in der Poolbar in Feldkirch, falls mich wer vermisst …

Schönen Sommer.

Kuss,

*diana*